Innovationsupernutural - Super Natural Nusscreme auf Knopfdruck

supernutural – Super Natural Nusscreme auf Knopfdruck

Nutbooster von supernutural: Frische Nusscreme auf Knopfdruck

Wer sich schon mal die Zutatenliste einer gekauften Nusscreme durchgelesen hat, weiß: Palmöl, Zucker, Emulgatoren und allerlei Zusätze gehören fast immer dazu. Genau das wollten Amelie und Timo Sperber ändern, ein Ehepaar aus München mit einer klaren Idee im Gepäck.

Ihr Produkt, der Nutbooster, verwandelt ganze Nüsse in wenigen Sekunden zu frischer, reiner Super Naturale Nusscreme. Kein Zusatz, kein Kompromiss. Einfach Nüsse in den Trichter, Knopf drücken, fertig. Die Creme, die dabei entsteht, ist streichzart, intensiv im Geschmack und steckt voller Nährstoffe, weil die Press-Mechanik schonend arbeitet und Vitamine sowie ungesättigte Fettsäuren gut erhält.

Die Inspiration dafür kam 2014 in Kalifornien, wo die beiden eine frische Erdnussmaschine sahen und sich fragten, warum es so etwas in Deutschland nicht gibt.

Was folgte, waren zwei Jahre Prototypen-Entwicklung, ein Kündigung von Amelie kurz vor der Geburt ihres Kindes und der offizielle Unternehmensstart mit der supernutural GmbH im Jahr 2018. Heute läuft das B2B-Geschäft in über 40 Ländern, mit einem Umsatz von mehr als 5 Millionen Euro. FC Bayern, FC Liverpool, Olympia-Athleten, Sterneköche und Hotels zählen zu den Abnehmern.

Den breiten Heimmarkt betreten die Gründer jetzt bewusst, unter anderem durch ihren Auftritt in der Höhle der Löwen am 9. März 2026 (Staffel 19, Folge 3, 20:15 Uhr auf VOX). Ihr Pitch: 500.000 Euro für 6,25 Prozent Firmenanteile, mit dem Ziel, das nötige Kapital und Know-how für den B2C-Einstieg zu sichern.

Preis

Zum Produkt selbst gibt es zwei Varianten. Der Nutbooster Mini kostet aktuell 279 Euro (UVP 399 Euro) und eignet sich fürs Zuhause. Die Lieferung startet ab August 2026, Vorbestellungen sind möglich. Der Nutbooster Pro ist sofort bestellbar, liefert doppeltes Volumen, arbeitet schneller und schlägt mit 999 Euro (UVP 1.499 Euro) zu Buche. Beide Modelle sind spülmaschinenfest, unkompliziert zu reinigen und verarbeiten austauschbare Kartuschen in verschiedenen Varianten: Bio-Erdnuss ab 7,90 Euro, Bio-Haselnuss oder Mandel ab 14,90 Euro, Schoko-Mischungen ab 13,90 Euro, Pistazie bis 21,90 Euro. Wer Kakao oder gefriergetrocknete Früchte mit einmischen möchte, kann das problemlos tun.

Der Preis ist klar auf der hohen Seite, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Aber wer ihn mit dem laufenden Kauf von Nusscremes im Glas vergleicht oder mit einem Hochleistungsmixer wie dem Thermomix, der mit 200 bis über 1.000 Euro zu Buche schlägt, merkt schnell: Die Rechnung geht auf, wenn man regelmäßig frisch essen möchte. Dazu kommt weniger Verpackungsmüll und der Wegfall von Produkten mit langer Zutatenliste.

Die Qualität ist gut belegt, auch wenn Endkunden-Rückmeldungen im B2C-Bereich noch überschaubar sind, weil das Produkt so frisch auf den Markt kommt. Das B2B-Segment liefert seit Jahren starke Signale. Der German Brand Award in der Kategorie „Brand Innovation of the Year“ gehört zu den offiziellen Auszeichnungen. Influencerin Pamela Reif brachte es treffend auf den Punkt: Die Creme sei viel cremiger als alles, was aus dem Glas kommt.

Alternative

Wer stattdessen eine günstigere Lösung sucht, kann natürlich auf fertige Cremes von Alnatura, Rapunzel oder ähnlichen Marken zurückgreifen, die im Supermarkt erhältlich sind. Wer selbst mixen möchte, kann das mit einem Standmixer tun, braucht aber deutlich mehr Zeit und bekommt meist eine weniger cremige Konsistenz. Eine echte Konkurrenz im Heimbereich mit dem gleichen Kartuschensystem und dem „100 Prozent pur, sofort fertig“-Ansatz gibt es aktuell nicht.

Für wen lohnt sich der Nutbooster? Vor allem für Menschen, die auf Zusatzstoffe verzichten wollen, gerne mit Lebensmitteln experimentieren, regelmäßig frühstücken oder Sport treiben und dabei Wert auf pflanzenbasiertes Eiweiß und gesunde Fette legen. Wer einmal im Monat ein Glas Nusscreme kauft, wird den Preisunterschied kaum hereinbekommen. Wer täglich Nusscreme isst oder für die Familie produziert, rechnet sich den Vorteil deutlich schneller zusammen.

Das Konzept ist schlüssig, die Gründungsgeschichte glaubwürdig und die Technik dahinter durchdacht. Ob die Höhle der Löwen zu einem Deal führt, war zum Stand dieses Artikels noch offen. Was aber feststeht: Supernutural hat seinen Platz im B2B-Markt längst bewiesen. Der Schritt in die Haushalte ist der logische nächste.

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