Das Thema unsichtbare Slips beschäftigt dich schon länger?
Gut möglich, dass du dich fragst, ob es wirklich funktioniert, wenn Unterwäsche komplett verschwindet und trotzdem bequem sitzt.
Falls du schon verschiedene Varianten durchprobiert hast und immer noch sichtbare Linien oder unbequeme Schnitte hattest, könnte Stringys eine Option sein.
Die beiden Gründerinnen Olivia und Elvira aus den USA haben ihre unsichtbare Unterwäsche in der TV-Show Shark Tank vorgestellt und dort einen Deal bekommen.
Über 100.000 verkaufte Paare zeigen, dass das Konzept nicht nur auf dem Papier funktioniert. Aber wie sieht es wirklich aus, wenn du dir so ein Teil bestellst?
Bei Stringys handelt es sich um eine Art String-Tanga, der aus zwei miteinander verbundenen Materialien besteht.
Das Besondere: Die Seitenteile sind aus einem durchsichtigen Material, das sich an deinen Körper anpassen soll. Die Idee dahinter ist simpel: Wenn die Träger durchsichtig sind und keine dicken Nähte haben, sieht man unter enger Kleidung nichts mehr.
Das Mittelteil besteht aus einem Nylon-Spandex-Mix (75% Nylon, 25% Spandex), der sehr dünn ist. Die transparenten Seitenträger sind aus einem latexfreien Material, das biologisch abbaubar sein soll. Im Schritt gibt es einen Baumwoll-Einsatz für mehr Komfort.
Was die beiden Gründerinnen selbst sagen: Sie haben etwa 60 Prototypen durchprobiert, bis das fertige Produkt stand. Der Grund liegt in der Verbindungstechnik, die sie patentiert haben. Die zwei Materialien sind nicht einfach übereinander genäht, sondern auf eine bestimmte Art miteinander verbunden.
Für wen passt diese Art von Unterwäsche
Wenn du oft enge Kleider, Leggings oder dünne Hosen trägst, kennst du das Problem: Entweder man sieht die Linien vom Slip oder man verzichtet komplett auf Unterwäsche. Beides hat seine Nachteile.
Stringys richtet sich an alle, die:
- Unter enganliegender Kleidung keine sichtbaren Linien wollen
- Bei normalen Strings das Gefühl haben, dass sie verrutschen oder einschneiden
- Eine Alternative suchen, die zwischen „normaler Unterwäsche“ und „gar keine Unterwäsche“ liegt
Die Größenauswahl reicht von XS bis XL. Du solltest dir deine übliche Größe nehmen, da das Material dehnbar ist.
So sieht der Preis in den USA aus
In Amerika kostet ein einzelnes Paar aktuell 17 Dollar. Das ist für einen String relativ teuer, wenn du es mit Standard-Unterwäsche vergleichst. Die Gründerinnen haben im Fernsehen gesagt, dass die Herstellung pro Stück etwa 2 Dollar kostet und sie für 14 Dollar verkaufen (manche Sets sind günstiger).
Mehrfachpacks sind preiswerter:
- 3er-Pack: 42 Dollar (entspricht 14 Dollar pro Stück)
- 4er-Pack (Limited Edition mit allen Farben): 49,95 Dollar (ca. 12,50 Dollar pro Stück)
- 6er-Pack: 76 Dollar (ca. 12,70 Dollar pro Stück)
Je mehr du kaufst, desto günstiger wird es pro Stück. Bei 6er-Packs gibt es kostenlosen Versand innerhalb der USA.
Verfügbarkeit in Deutschland und Europa
Hier wird es kompliziert: Stringys gibt es derzeit nur über die amerikanische Website zu kaufen. Die Marke versendet zwar international, aber du musst mit folgenden Punkten rechnen:
- Versandkosten nach Europa kommen extra dazu
- Mögliche Zollgebühren und Einfuhrumsatzsteuer
- Längere Lieferzeiten (keine Express-Option nach Deutschland)
- Umtausch oder Rückgabe wird schwieriger
In deutschen Geschäften wie dm, Rossmann, Müller oder normalen Apotheken findest du Stringys nicht. Auch auf Amazon.de ist das Produkt Stand Februar 2026 nicht verfügbar.
Auf der europäischen Seite (stringys.com mit .de-Endung gibt es nicht) kannst du in Euro zahlen, aber der Versand erfolgt trotzdem aus den USA. Die Preise werden in Euro angezeigt:
- Einzelnes Paar: ca. 14,95 Euro
- 3er-Pack: ca. 36,95 Euro
- 6er-Pack: ca. 65,95 Euro
Was Kundinnen nach dem Kauf berichten
Auf der offiziellen Website und auf Plattformen wie Instagram findest du viele Kommentare von Kundinnen. Die Meinungen gehen auseinander, aber einige Punkte tauchen häufiger auf.
Positive Kommentare:
- „Endlich keine sichtbaren Linien mehr unter meinem Kleid“
- „Sitzt bequemer als gedacht, rutscht nicht“
- „Habe es zu meiner Hochzeit getragen, perfekt unter dem engen Kleid“
- „Fühlt sich an wie nichts tragen, aber mit mehr Sicherheit“
Kritik von Kundinnen:
- „Für den Preis hätte ich mehr erwartet“
- „Bei mir hat es sich doch etwas in die Haut gedrückt“
- „Funktioniert gut, aber nicht bei jeder Hose gleich unsichtbar“
- „Nach mehrmaligem Waschen nicht mehr ganz so elastisch“
Auf Reddit (in der Shark Tank Community) gab es nach der TV-Ausstrahlung einige Diskussionen. Manche Kommentare bezweifelten, ob so ein dünnes Material wirklich für alle Körperformen passt. Andere fanden die Idee clever, waren aber unsicher wegen der Passform.
Wie läuft das mit Rückgabe und Umtausch
Da es sich um Unterwäsche handelt, gibt es bei der Rückgabe Einschränkungen. Auf der Website steht, dass du ungetragene und ungewaschene Artikel innerhalb einer bestimmten Frist zurückschicken kannst. Getragene Unterwäsche wird aus hygienischen Gründen nicht zurückgenommen.
Wenn du aus Deutschland bestellst und das Produkt zurückschicken willst, musst du:
- Den Rückversand selbst bezahlen
- Mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen
- Möglicherweise bei erneuten Zollkosten aufpassen
Das macht Bestellungen aus Europa risikoreicher, weil du nicht einfach im Laden umtauschen kannst.
Alternativen auf dem deutschen Markt
Falls dir der Import aus den USA zu umständlich ist, gibt es in Deutschland einige Alternativen, die ein ähnliches Konzept verfolgen:
Nahtlose Strings und Tangas:
- Bei dm, Rossmann und Müller findest du nahtlose Strings von verschiedenen Marken (ca. 5-15 Euro)
- SNOCKS hat unsichtbare Tangas aus Mikrofaser (3er-Pack ca. 25-30 Euro)
- Sloggi hat die „Zero Microfibre“ Reihe mit nahtlosen Strings (2er-Pack ca. 20-25 Euro)
- Hunkemöller führt nahtlose Strings in verschiedenen Ausführungen (einzeln ab 8-12 Euro)
Diese Alternativen sind zwar nicht identisch mit Stringys, verfolgen aber das gleiche Ziel: Unsichtbarkeit unter enger Kleidung. Der große Unterschied ist meist die Träger-Konstruktion, die bei Stringys durchsichtig ist, während deutsche Produkte eher auf sehr dünne, hautfarbene Materialien setzen.
Fazit: Lohnt sich die Bestellung aus Amerika
Stringys hat ein durchdachtes Konzept und die Gründerinnen haben sich Mühe gegeben, ein echtes Problem zu lösen. Die Patentierung und der Deal bei Shark Tank zeigen, dass Profis an die Idee glauben.
Für dich stellt sich aber die Frage: Willst du den Aufwand für eine Bestellung aus den USA auf dich nehmen? Wenn du in Amerika lebst oder sowieso dort bestellst, könnte es einen Versuch wert sein. Für deutsche Kundinnen sind die Hürden höher: Versandkosten, Zoll, keine schnelle Rückgabe.
Eine sinnvolle Alternative wäre, erst einmal deutsche Produkte auszuprobieren, die nahtlos und besonders dünn sind. Wenn die nicht funktionieren und du wirklich überzeugt bist, dass Stringys die Lösung ist, kannst du immer noch international bestellen.
Behalte im Hinterkopf: Unsichtbare Unterwäsche funktioniert nie bei absolut jeder Kombination aus Körperform und Kleidungsstück perfekt. Manchmal hilft nur Ausprobieren, um herauszufinden, was bei dir am besten klappt.
