Montag, Februar 9, 2026
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Siemens Healthineers AG: Der Medizintechnik Riese aus Deutschland

Du interessierst dich für Siemens Healthineers? Dann bist du hier genau richtig

Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Anbietern im Gesundheitsbereich und hat eine spannende Geschichte, die bis ins Jahr 1847 zurückreicht.Lass uns gemeinsam einen Blick darauf werfen, was dieses Unternehmen ausmacht und warum es für Investoren, Jobsuchende und alle Gesundheitsinteressierten relevant sein könnte.

Was macht Siemens Healthineers eigentlich?

Siemens Healthineers AG entwickelt und produziert medizinische Technik.

Das Portfolio ist ziemlich umfangreich: Von Ultraschallgeräten über Computertomographen bis hin zu Magnetresonanztomographen findest du hier so ziemlich alles, was moderne Krankenhäuser und Praxen für die Diagnostik brauchen. Dazu kommen Labordiagnostik, Strahlentherapiesysteme und medizinische Software.

Der Name selbst ist übrigens ein Kunstwort. Er kombiniert die englischen Begriffe für Gesundheit, Ingenieur und Pionier. Das soll den innovativen Geist des Unternehmens widerspiegeln.

Mit rund 72.000 Mitarbeitern in 70 Ländern und einem Umsatz von über 22 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2023/24 gehört das Unternehmen zu den Big Playern der Branche.

Der rechtliche Sitz liegt in München, der operative Hauptsitz befindet sich in Erlangen. Weitere wichtige Standorte sind Forchheim, Kemnath, Röttenbach, Rudolstadt und Marburg.

Die Geschichte: Vom Telegraphen zur Hightech Medizin

Die Wurzeln reichen weit zurück. 1847 wurde Siemens & Halske in Berlin gegründet und begann schon zwischen 1850 und 1866 mit der Produktion elektromedizinischer Geräte. Parallel dazu gründete Erwin Moritz Reiniger 1877 in Erlangen einen Gewerbebetrieb, der sich unter anderem auf Thermometer, Mikroskope und Brillen spezialisierte.

1886 entstand dann die Firma Reiniger, Gebbert & Schall. Nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen 1895 durch Wilhelm Conrad Röntgen begann das Unternehmen bereits ein Jahr später mit der Produktion von Röntgenröhren. Das war ein echter Meilenstein.

1932 fusionierten mehrere Unternehmen zu den Siemens Reiniger Werken AG. 1966 ging daraus durch einen weiteren Zusammenschluss die heutige Siemens AG hervor, wobei der medizintechnische Bereich unter verschiedenen Namen weitergeführt wurde.

Der Börsengang und die Zukunftspläne

2017 kündigte Siemens an, die Medizintechniksparte an die Börse zu bringen. Im März 2018 war es dann soweit. Seit Juni 2018 ist das Unternehmen im TecDAX gelistet, seit September 2018 auch im MDAX. Im September 2021 folgte der Aufstieg in den DAX.

Aktuell hält die Siemens AG noch etwa 67 Prozent der Anteile. Die restlichen 33 Prozent befinden sich im Streubesitz. Im November 2025 gab Siemens bekannt, die Beteiligung entkonsolidieren zu wollen. Geplant ist, 30 Prozent der Anteile direkt an die Aktionäre der Siemens AG abzuspalten. Mittelfristig soll die Beteiligung auf eine reine Finanzbeteiligung reduziert werden.

Die sechs Geschäftsbereiche im Überblick

Das Unternehmen gliedert sich in sechs Sparten:

Point of Care Diagnostics ermöglicht schnelle Tests direkt am Patienten. Laboratory Diagnostics umfasst die klassische Labordiagnostik. Diagnostic Imaging beinhaltet bildgebende Verfahren wie CT und MRT. Ultrasound deckt alle Ultraschallanwendungen ab. Advanced Therapy konzentriert sich auf fortschrittliche Behandlungsmethoden. Services rundet das Angebot mit Wartung und Support ab.

Im weltweiten Vergleich der größten Medizintechnikunternehmen lag Siemens Healthineers 2018 auf Platz sechs. Vor ihm rangierten Medtronic, Johnson & Johnson, General Electric, Fresenius Medical Care und Philips.

Aktuelle Entwicklungen

Im März 2025 sicherte sich das Unternehmen einen 515 Millionen Euro Großauftrag von der Regierung Albertas in Kanada. Es geht um die Verbesserung bildgebender Verfahren in der Krebsbekämpfung. Die Partnerschaft erstreckt sich über acht Jahre.

Im August 2024 wurde bekannt, dass Siemens Healthineers einen Teil des Geschäfts mit radioaktiven Chemikalien zur Krebsdiagnostik von Novartis übernehmen möchte. Dafür sollen über 200 Millionen Euro fließen.

Für wen ist Siemens Healthineers interessant?

Wenn du dich für eine Karriere in der Medizintechnik interessierst, ist das Unternehmen definitiv einen Blick wert. Mit Standorten in ganz Deutschland und weltweit bieten sich vielfältige Möglichkeiten. Auf Kununu findest du über 700 Bewertungen von Mitarbeitern, die ihre Eindrücke teilen.

Für Investoren ist die Aktie (WKN: SHL100) ebenfalls spannend. Das Unternehmen zahlt seit dem Börsengang regelmäßig Dividende, zuletzt 0,95 Euro pro Aktie. Die geplante Abspaltung von Siemens könnte in den kommenden Jahren für zusätzliche Bewegung sorgen.

Und falls du einfach nur wissen wolltest, wer hinter den Geräten in deinem Krankenhaus steckt: Jetzt weißt du es. Ein deutsches Traditionsunternehmen mit über 175 Jahren Geschichte in der Medizintechnik.

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