InnovationSAFETY FOOT von Wheel Blades Die Höhle der Löwen

SAFETY FOOT von Wheel Blades Die Höhle der Löwen

Patrick Mayer hat sich eine Mission gesetzt: Menschen mit Handicap sollen dieselben Möglichkeiten haben wie alle anderen. Nicht annähernd, nicht fast, sondern genau gleich. Aus diesem Antrieb heraus entstanden zwei Erfindungen, die er 2019 in der Höhle der Löwen vorstellte, und die direkt aus seiner eigenen Geschichte kommen.

Patrick Mayer entwickelte Wheel Blades & Safety Foot aus eigener Not – wie aus einem Snowboard-Unfall eine Erfolgsgeschichte ohne Löwen-Deal wurde.

Im April 2000 hatte Patrick einen schweren Snowboard-Unfall. Seitdem ist er auf Rollstuhl und Gehhilfen angewiesen. Damals war er auf dem Weg zum Profi-Snowboarder. Statt aufzugeben, gründete er die NICON-TEC GmbH in der Schweiz und entwickelte das, was er selbst gebraucht hätte.

Seine erste Erfindung sind die Wheelblades, Mini-Ski für Rollstühle und Rollatoren. Das Prinzip ist denkbar einfach: Kufe auf den Boden, am Rollstuhl befestigen, fertig. Die Vorderräder sinken nicht mehr in den Schnee ein, der Rollstuhl wird zum kleinen Schlitten. Die Wheelblades lassen sich außerdem an Kinderwagen montieren, was sie auch für Familien ohne Handicap interessant macht.

Seine zweite Erfindung ist der SafetyFoot, ein 4-Punkt-Sicherheitsfuß für Gehhilfen und Gehstöcke. Drei Vorteile machen ihn besonders: die spezielle Geometrie gleicht Unebenheiten automatisch aus, der sofortige Standfeedback gibt beim ersten Bodenkontakt Sicherheit, und die vier Kontaktpunkte verhindern ein Wegrutschen auf jedem Untergrund, ob nass, sandig oder uneben. Montiert in Sekunden, passend für Rohrdurchmesser von 16 bis 23 mm, belastbar bis 200 kg. Den SafetyFoot gibt es direkt hier zu bestellen.

Patrick war vermutlich der erste Rollstuhlfahrer in der Sendung überhaupt, der gepitcht hat. Und das war ihm wichtig: kein aufgesetzter Auftritt, sondern eine ehrliche, authentische Geschichte, die zeigt, woher die Produkte wirklich kommen.

Die Löwen lobten ihn und seine Produkte ausdrücklich, stiegen aber alle aus. Die Kritik war konstruktiv: zu nischig, Marge zu niedrig. Patrick nahm beides mit. Er investierte in Spritzgusswerkzeuge für die Wheelblades, senkte damit dauerhaft die Herstellungskosten und baute seinen internationalen Vertrieb Schritt für Schritt aus. Heute liefert er nach Kanada, Holland, Polen und viele weitere Länder.

Was viele nicht wissen: Trotz keines Deals schoss das Bestellaufkommen nach dem TV-Auftritt massiv in die Höhe. Die Resonanz war riesig, und genau das hat viele weitere Entwicklungen angestoßen.

Seit acht Jahren steht ihm seine Frau Andrea zur Seite, Mutter des gemeinsamen Kindes. „Meine Frau bedeutet mir alles, weil sie einfach hinter mir steht. Wenn die Familie nicht an einen glaubt, dann hast du ein Problem.“ Gerade bei innovativen Produkten und ungewöhnlichen Wegen braucht man Menschen, die bedingungslos mitmachen.

Das Schneegeschäft hat einen Haken: Es ist saisonal. Schnee, kein Schnee, kein Umsatz. Patrick steuert dagegen mit einem weltweiten Vertriebsnetz, weil irgendwo auf der Welt immer Winter ist. Trotzdem hat er sich ein zweites, wetterunabhängiges Standbein aufgebaut.

Aktuell sicherte er sich das exklusive Vertriebsrecht für den Zoom, einen schwedischen Offroad-Rollstuhl mit 4.000 Watt Leistung, für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Einen Rollstuhl, den er selbst seit vier Jahren fährt. „Ich habe jedes Mal Tränen in den Augen, weil ich nach meinem Unfall nicht geglaubt hatte, diese Freiheit nochmal erleben zu dürfen.“

Patrick ist nach eigenen Worten ein Abenteurer. Je wilder, je besser. Ein normaler Rollstuhl macht Angst, stecken zu bleiben. Mit dem Offroad-Rollstuhl fällt diese Angst komplett weg. Und genau diese Freiheit will er so vielen Menschen wie möglich zugänglich machen.

Auch ohne Löwen-Deal hat Patrick Mayer seine Firma auf ein gesundes Fundament gebaut, weil er drangeblieben ist. Für die Zukunft wünscht er sich vor allem eines: Gesundheit, die Unterstützung seiner Familie, und mit dem Offroad-Rollstuhl ein solides, wetterunabhängiges Standbein, das so viele Menschen wie möglich in ihre nächste Freiheit bringt.

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