Sonntag, Januar 25, 2026
GesundheitRKI (RSV) Welle/Symptome - Aktuelle Lage 2026

RKI (RSV) Welle/Symptome – Aktuelle Lage 2026

Ja, das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) breitet sich derzeit in Deutschland tatsächlich aus und das Robert Koch-Institut (RKI) warnt vor dem Beginn einer RSV-Welle.

Die von dir geposteten Artikel (u. a. von CHIP, WDR und ntv) basieren auf den aktuellen Daten des RKI aus der 3. Kalenderwoche 2026 (Mitte Januar 2026) und stimmen mit den offiziellen Berichten überein.

Aktuelle Lage (Stand Ende Januar 2026)

  • Die RSV-Aktivität ist noch moderat, aber steigend: In virologischen Proben macht RSV ca. 4 % der nachgewiesenen Erreger aus (ambulante und stationäre Surveillance).
  • Das RKI beschreibt dies als typisches Frühwarnsignal für den Start der RSV-Saison. Die RSV-Last im Abwasser steigt weiter an.
  • Die Grippe (Influenza) dominiert noch (ca. 60 % der Viren), RSV läuft traditionell zeitversetzt hinterher – genau dieses Muster zeichnet sich jetzt ab.
  • Besonders betroffen: Säuglinge, Kleinkinder (häufigste Ursache für Krankenhauseinweisungen bei Babys) und ältere Menschen (ab ca. 60–75 Jahren mit Vorerkrankungen). RSV gilt als klassischer „Kinderklinik-Füller“ – Kliniken rechnen mit steigenden Aufnahmen in den nächsten Wochen.
  • Corona (SARS-CoV-2) spielt aktuell nur eine untergeordnete Rolle (niedriger einstelliger Prozentbereich).

Die Saison läuft meist von Oktober bis März, mit Höhepunkt Januar/Februar – eine frühere oder stärkere Welle als in manchen Vorjahren ist möglich.

Symptome

  • Bei Erwachsenen und älteren Kindern: Meist mild wie eine Erkältung – Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber, allgemeines Krankheitsgefühl, manchmal Kurzatmigkeit.
  • Bei Säuglingen/Kleinkindern (besonders Erstinfektion): Oft schwerer – Bronchiolitis (Entzündung der kleinen Bronchien), Atembeschwerden, schnelle/unregelmäßige Atmung, hohe Atemfrequenz. Nur ca. 2 % der Kinder brauchen stationäre Behandlung, aber bei Babys ist es die häufigste Ursache für Klinikaufenthalte wegen Atemproblemen.
  • Inkubationszeit: Ca. 5 Tage.

Übertragung und Schutzmaßnahmen

RSV wird hauptsächlich über Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Sprechen) und Schmierinfektion (Hände, Oberflächen) übertragen – besonders riskant in geschlossenen Räumen (z. B. Karneval, Kita, Pflegeheime).

Empfohlene Maßnahmen (RKI, BMG):

  • Regelmäßiges, gründliches Händewaschen.
  • Lüften von Räumen.
  • Abstand halten und enge Kontakte meiden, wenn Symptome vorliegen.
  • Maske tragen in Risikosituationen.
  • Bei Erkrankung: Zuhause bleiben, Kontakte (besonders zu Babys/Älteren) meiden.
  • Stärkung der Abwehr: Impfung/Prophylaxe für Risikogruppen.

Impfung & Prophylaxe (Stand 2026)

  • Für Säuglinge/Neugeborene: STIKO-Empfehlung seit 2024 für eine einmalige Antikörper-Prophylaxe (z. B. Nirsevimab) – hat in der ersten Saison die Infektionen bei Babys bereits halbiert.
  • Für Erwachsene: STIKO empfiehlt die RSV-Impfung (einmalig, nicht jährlich) ab 75 Jahren (Standard) oder ab 60 Jahren bei Risikofaktoren (z. B. schwere Herz-/Lungen-/Nieren-Erkrankung, Diabetes, geschwächtes Immunsystem). Reduziert schwere Verläufe um ca. 80 %. Kann auch jetzt (nach Saisonstart) noch sinnvoll sein – Schutz baut sich ca. 14 Tage auf.
  • Für gesunde Erwachsene unter 60 ohne Risiko: Keine allgemeine Empfehlung.

Falls du kleine Kinder hast oder zu einer Risikogruppe gehörst: Sprich am besten mit deinem Arzt/deiner Kinderarztpraxis oder dem Hausarzt über eine Prophylaxe/Impfung und achte verstärkt auf Hygiene. Die nächsten Wochen werden entscheidend – die Fallzahlen könnten deutlich steigen.

Bleib gesund! Wenn du spezifische Fragen hast (z. B. zu Symptomen bei deinem Kind oder Impfstatus), sag Bescheid.

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