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pool.down Tower liegt bei 1.999 Euro (regulär 2.499 Euro) – Höhle der Löwen 2026

pool.down Tower: Das smarte Eisbad für zu Hause aus der Höhle der Löwen

Kältetherapie war lange eine Domäne von Leistungssportlern, Biohackern und gut ausgestatteten Physiotherapie-Praxen. Wer zu Hause ein Eisbad wollte, schleppte Eiswürfel, wartete ewig oder kaufte sich ein teures freistehendes Eisfass. Genau das wollten Aurel Hampl (CEO) und Nicolai Trittmann (CTO) aus Köln ändern, als sie pool.down gründeten.

Ihr Produkt heißt Tower und ist ein kompaktes Kühlsystem, das sich an eine normale Badewanne anschließen lässt. Kein Handwerker, keine Installation, kein Umbau.

Einfach Schläuche anschließen, Wasser einlassen, in die Steckdose stecken, Temperatur einstellen. Die Badewanne kühlt dann automatisch auf Eisbad-Temperatur herunter, bis auf 3 Grad Celsius. Eine 150-Liter-Badewanne von 15 auf 8 Grad zu bringen dauert laut Herstellerangaben rund 60 bis 70 Minuten, je nach Ausgangstemperatur und Raumklima.

Die Maße sind mit 35 mal 35 mal 70 Zentimetern kompakt genug fürs Badezimmer, der Stellflächenbedarf liegt bei nur 0,12 Quadratmetern. Mit 32 Kilogramm ist das Gerät kein Leichtgewicht, lässt sich aber wegkippen und verstauen. Die Lautstärke liegt bei 42 Dezibel, was in etwa einem modernen Kühlschrank entspricht, im Energiesparmodus sogar bei 35 Dezibel. Für eine Wohnung ist das gut vertretbar. Der Stromanschluss ist eine ganz normale 230-Volt-Haushaltssteckdose.

Preis

Zum Lieferumfang gehören das Kühlgerät selbst, ein waschbares Filtersystem für sauberes Wasser, das Schlauchsystem, ein Netzkabel und die Anleitung. Eine Wanne oder ein Ice Tub müssen separat vorhanden sein. Der aktuelle Einführungspreis liegt bei 1.999 Euro (regulär 2.499 Euro), wobei bei Vorbestellung 199 Euro als Anzahlung fällig werden. Der Restbetrag wird erst bei Versand berechnet, die Anzahlung ist jederzeit stornierbar. Die Auslieferung ist für Q3 2026 geplant.

Gesteuert wird der Tower über ein integriertes Display oder per App. Die App erlaubt Zeit- und Temperaturplanung, schlägt je nach gewähltem Modus Dauer und Intensität vor und kann optional Daten aus Wearables einbinden. Ob Energiesparmodus für den Morgen oder Power-Modus für intensivere Anwendungen, beides lässt sich bequem voreinstellen. Ein Olympia-Basketballer aus Lettland und ein Sportmediziner und Kardiologe zählen laut Website zu den frühen Unterstützern des Konzepts.

Hinter pool.down steckt mehr als eine Produktidee. Hampl und Trittmann haben das Startup an der Universität zu Köln entwickelt, wurden durch das Gateway Exzellenz Start-up Center begleitet und erhielten ein EXIST-Gründungsstipendium. Die technische Entwicklung entstand in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Kühlgerätehersteller, zudem wurde ein EU-Patent angemeldet. Gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule Köln ist eine präklinische Studie beantragt, um physiologische Parameter wie Herzfrequenzvariabilität, Blutdruck und Hauttemperatur bei definierten Kälteprotokollen wissenschaftlich zu erfassen.

Die Höhle der Löwen 2026

In der Höhle der Löwen (Staffel 19, Folge 3, 9. März 2026 auf VOX) suchten die Gründer 200.000 Euro für 10 Prozent Beteiligung, was einer Unternehmensbewertung von 1,8 Millionen Euro entspricht. Der Auftritt sorgte für einen ungewöhnlichen Moment: Gastlöwin Anne Lemcke von Ankerkraut stieg komplett angezogen ins Eisbad, live im Studio. Das ist die Art von Showmoment, der Aufmerksamkeit erzeugt und gleichzeitig zeigt, dass das Gerät nicht nur gut klingt, sondern direkt einsatzbereit ist.

Zum Thema Kältetherapie selbst lohnt sich ein nüchterner Blick. Einzelne Effekte sind wissenschaftlich gut belegbar: kurzfristige Reduktion von Entzündungsreaktionen, verändertes Schmerzempfinden, subjektiv schnelleres Erholungsgefühl nach sportlicher Belastung. Gleichzeitig gibt es in der Forschung Hinweise, dass regelmäßige Kälteanwendungen direkt nach Krafttraining Muskeladaptationsprozesse abschwächen können. Zeitpunkt, Ziel und Häufigkeit spielen also eine Rolle. Wer pauschale Versprechen sieht, sollte diese einordnen können. Kälte ist ein Werkzeug, kein Allheilmittel.

Für wen ist der Tower sinnvoll? Vor allem für Menschen, die Kältetherapie bereits kennen und regelmäßig nutzen wollen, ohne jedes Mal Eis zu kaufen oder ein separates Eisfass aufzustellen. Für Sportler mit eigenem Badezimmer, für Selbstoptimierer, die strukturierte Routinen bevorzugen, und für alle, die das Konzept skalierbar in den Alltag integrieren wollen. Wer Herzprobleme, Kreislauferkrankungen oder Bluthochdruck hat, sollte vorher ärztlichen Rat einholen, denn der Kältereiz belastet das Herz-Kreislauf-System spürbar.

Das Konzept ist technisch durchdacht, die Gründungsgeschichte glaubwürdig und die Zielgruppe klar definiert. Ob 1.999 Euro für viele Haushalte ein realistischer Kaufpreis ist, bleibt die entscheidende Frage. Wer den Tower vorbestellen möchte, findet ihn auf pool-down.de, wo aktuell die Vorbestellung mit 199 Euro Anzahlung möglich ist.

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