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Notfallradio Stiftung Warentest: Die besten Kurbelradios im Überblick

Du suchst ein zuverlässiges Radio für den Stromausfall? Die Stiftung Warentest hat 16 Digitalradios mit Akku und Kurbel unter die Lupe genommen.

Dabei kamen spannende Ergebnisse heraus, die dir bei der Kaufentscheidung helfen können. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt übrigens jedem Haushalt ein solches Notfallradio.

Bei längeren Stromausfällen ist es oft die einzige Möglichkeit, an aktuelle Informationen zu kommen.

Die gute Nachricht: Es muss kein Vermögen kosten. Schon ab etwa 40 Euro findest du brauchbare Modelle. Die schlechte Nachricht: Das Kurbeln ist bei allen Radios ziemlich anstrengend.

Im Schnitt musst du eine Minute kurbeln, um zwei Minuten Radio zu hören. Schweißtreibend, aber im Ernstfall Gold wert.

Im Video – Härtetest Notfall-Radio.

Was hat die Stiftung Warentest geprüft?

Im September 2023 veröffentlichte die Stiftung Warentest ihren großen Digitalradio-Vergleich. Dabei wurden auch Notfallradios mit Kurbel und Akku unter die Lupe genommen. Die Prüfer schauten sich Ton, Empfang, Handhabung und Stromverbrauch an. Sechs der geprüften Batterieradios schnitten mit der Note „gut“ ab.

Als bestes Kurbelradio im Feld ging das Sangean MMR-99 DAB hervor. Mit einer Gesamtnote von 2,4 überzeugte es die Prüfer. Der Akku hält nach vollständiger Ladung rund 23,6 Stunden durch. Das Gehäuse ist nach IP55 gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Mit etwa 155 Euro gehört es zu den teureren Modellen, punktet dafür aber mit solider Verarbeitung und zuverlässigem DAB+ Empfang.

Bei den reinen Batterieradios schnitt das Sony XDR-S61D am besten ab. Die Prüfer vergaben die Note 2,2. Für etwa 126 Euro bekommst du hier ordentlichen Klang und rund 25,5 Stunden Laufzeit mit Batterien. Es empfängt sowohl UKW als auch DAB+.

Günstige Alternativen mit guten Noten

Nicht jeder will 150 Euro für ein Notfallradio ausgeben. Das muss auch nicht sein. Das Nordmende Transista 30 und das OK ORD 220 von MediaMarkt-Saturn kosten jeweils nur etwa 40 Euro. Beide empfangen UKW und DAB+, der Klang ist zwar nur befriedigend, aber der Empfang funktioniert tadellos.

Das Nordmende-Modell hält mit Batterien sogar 54 Stunden durch. Das ist der Spitzenwert im gesamten Vergleich. Für ein Radio, das hauptsächlich im Schrank auf den Notfall wartet, ist das ein starkes Argument.

Aktuelle Empfehlungen vom FAZ Kaufkompass

Neben der Stiftung Warentest prüfen auch andere Redaktionen regelmäßig Kurbelradios. Der FAZ Kaufkompass hat 17 Modelle verglichen und kommt zu einem anderen Ergebnis: Das Albrecht DR 112 überzeugte dort mit Vielseitigkeit. Es empfängt UKW und DAB+, hat Bluetooth an Bord und liefert sogar Stereoklang. Mit etwa 70 Euro liegt es preislich im Mittelfeld.

Der 4.000 mAh Akku sorgt für rund 10 Stunden Laufzeit. Das Radio lädt sich per USB-C, Solarzelle oder Handkurbel auf. Die Kurbel lässt sich dank ihrer Länge relativ angenehm bedienen. Eine Minute Kurbeln bringt etwa drei Minuten Hörzeit.

Als Alternative mit riesigem Akku empfiehlt der FAZ Kaufkompass das Prunus J-924D. Satte 10.000 mAh Kapazität machen es zur vollwertigen Powerbank. Zusätzlich hat es ein Batteriefach für drei AAA-Zellen als Backup. Der Empfang ist überdurchschnittlich gut, die Bedienung unkompliziert.

Was Heise und TechStage sagen

Die Technikexperten von Heise haben ebenfalls mehrere Kurbelradios verglichen. Ihr Favorit: Das Albrecht DR 114 für etwa 78 Euro. Es ist größer und schwerer als die Konkurrenz, dafür klingt es deutlich besser. Zwei Lautsprecher mit zusammen 14 Watt RMS liefern ordentlichen Sound. Das Radio funktioniert auch als Bluetooth-Box und Campinglampe.

Der 5.000 mAh Akku hält im Radiobetrieb gut 24 Stunden durch. Das Gehäuse ist nach IPX5 gegen Strahlwasser geschützt. Die Kurbel wirkt im Vergleich am stabilsten. Einziger Nachteil: Es fehlt ein Kopfhöreranschluss.

Als Preis-Leistungs-Empfehlung nennt Heise das Mesqool CR1009 Pro DAB für etwa 52 Euro. Es empfängt DAB+ und UKW, hat einen 5.000 mAh Akku und ein Batteriefach als zusätzliche Absicherung. Die Verarbeitung ist einfacher, aber für den Zweck völlig ausreichend.

Worauf solltest du beim Kauf achten?

Die Akkukapazität ist entscheidend. Je größer der Akku, desto länger hält das Radio ohne Nachladen durch. Mindestens 2.000 mAh sollten es sein, besser sind 4.000 mAh oder mehr. Willst du das Radio auch als Powerbank für dein Smartphone nutzen, brauchst du mindestens 4.000 mAh.

Beim Empfang hast du die Wahl zwischen UKW und DAB+. UKW funktioniert praktisch überall in Deutschland und wird bei Katastrophen sicher noch lange genutzt. DAB+ liefert besseren Klang und mehr Sender. Zukunftssicher bist du mit einem Radio, das beides kann.

Ein Batteriefach als Backup ist clever. Lithium-Ionen-Akkus altern mit der Zeit, auch wenn sie nicht benutzt werden. Liegt das Radio jahrelang im Schrank, kann der Akku im Ernstfall schlapp machen. Mit einem zusätzlichen Batteriefach bist du auf der sicheren Seite.

Die Zusatzfunktionen machen den Unterschied. Taschenlampe und Leselampe sind bei fast allen Modellen dabei. Eine SOS-Sirene mit Blinklicht kann im Notfall Leben retten. Viele Radios laden per USB-Ausgang auch dein Smartphone auf.

Die neue ASA-Warntechnik kommt

Ab Sommer 2025 sollen Digitalradios in den Handel kommen, die den neuen Standard Automatic Safety Alert (ASA) unterstützen. Diese Radios schalten sich im Krisenfall automatisch ein und spielen Warnmeldungen ab. Erkennbar sind sie am ASA-Logo auf der Verpackung.

ASA funktioniert nur über DAB+, nicht über UKW. Wer sich langfristig absichern will, sollte daher zu einem Radio mit Digitalempfang greifen. Das Infactory SOL-1550 von Pearl unterstützt bereits die Vorgängertechnik EWF (Emergency Warning Functionality) und kostet etwa 50 Euro.

Kritische Punkte bei Kurbelradios

Das Kurbeln ist mühsam, da führt kein Weg dran vorbei. Die meisten Kurbeln sind zu kurz für ein angenehmes Drehen. Nach ein paar Minuten schmerzen Arm und Handgelenk. Für den Dauerbetrieb taugt das nicht, für kurze Nachrichten-Updates im Notfall aber schon.

Die Solarzellen sind bei allen Modellen winzig. Sie reichen nicht aus, um das Radio in vernünftiger Zeit aufzuladen. Bei direkter Sonneneinstrahlung verlängern sie die Laufzeit ein wenig, mehr aber auch nicht. Verlasse dich nicht darauf.

Der Klang ist bei den meisten Kurbelradios bescheiden. Kleine Lautsprecher und Mono-Sound sind die Regel. Für Nachrichten reicht das völlig. Wer auch Musik hören will, sollte zu einem der teureren Modelle mit Stereo greifen.

Fazit: Welches Notfallradio passt zu dir?

Für die reine Notfallvorsorge reicht ein günstiges Modell wie das Nordmende Transista 30 für etwa 40 Euro. Es hält mit Batterien ewig durch und empfängt alle wichtigen Sender. Für gelegentliche Nutzung beim Camping oder im Garten ist das Albrecht DR 112 mit Bluetooth und Stereoklang die bessere Wahl.

Wer maximale Sicherheit will, greift zum Sangean MMR-99 DAB. Es ist der Spitzenreiter bei der Stiftung Warentest, solide verarbeitet und nach IP55 wetterfest. Mit 155 Euro ist es zwar teuer, aber ein Radio für viele Jahre.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das Mesqool CR1009 Pro DAB für etwa 52 Euro. DAB+ Empfang, großer Akku, Batteriefach als Backup und ein informativer Bildschirm machen es zum Allrounder ohne Schwächen.

Fragen

Welches Notfallradio schnitt bei Stiftung Warentest am besten ab?
Bei den Kurbelradios mit Akku schnitt das Sangean MMR-99 DAB am besten ab. Es erhielt die Note 2,4 und überzeugte mit langer Akkulaufzeit und robustem Gehäuse.

Wie viel kostet ein gutes Notfallradio?
Brauchbare Modelle starten bei etwa 40 Euro. Für ein Radio mit DAB+ und solider Verarbeitung solltest du 50 bis 80 Euro einplanen. Premium-Modelle kosten um die 150 Euro.

Brauche ich DAB+ oder reicht UKW?
Für den reinen Notfall reicht UKW. Die neue ASA-Warntechnik funktioniert aber nur mit DAB+. Wer zukunftssicher kaufen will, nimmt ein Radio mit beiden Empfangswegen.

Wie lange hält ein Kurbelradio mit einer Akkuladung?
Das variiert stark. Günstige Modelle schaffen 8 bis 15 Stunden, gute Radios halten 20 bis 35 Stunden durch. Das Nordmende Transista 30 erreicht mit Batterien sogar 54 Stunden.

Kann ich mit dem Kurbelradio mein Handy laden?
Die meisten Modelle haben einen USB-Ausgang und funktionieren als Powerbank. Der Ladestrom ist mit 0,5 bis 2 Ampere aber deutlich geringer als bei echten Ladekabeln. Ein volles Aufladen dauert entsprechend lange.

Wie oft sollte ich den Akku laden, wenn das Radio nur für Notfälle gedacht ist?
Mindestens alle sechs Monate. Lithium-Ionen-Akkus verlieren auch ohne Nutzung an Kapazität. Regelmäßiges Laden hält sie fit. Am besten trägst du dir einen Termin im Kalender ein.

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