Montag, Februar 9, 2026
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Gil Sieg – RTL-Zuschauer fassungslos! Ofarim holt sich die Krone

Gil Ofarim gewinnt Dschungelcamp 2026: Die kontroverseste Krönung der IBES-Geschichte

Am 8. Februar 2026 verkündeten Jan Köppen und Sonja Zietlow das Ergebnis, das viele befürchtet hatten: Gil Ofarim ist neuer Dschungelkönig.

Seit Tag eins der Anrufe führte der 43-jährige Sänger das Voting an – und das, obwohl seine Teilnahme bereits im Vorfeld für massive Diskussionen sorgte.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Vom ersten Voting-Tag an lag Ofarim vorne.

Sonja Zietlow betonte bei der Krönung ausdrücklich, dass es „zu keiner Zeit knapp war“. Auf Platz zwei landete Samira Yavuz, Platz drei ging an Hubert Fella.

Warum dieser Sieg so polarisiert

Die Reaktionen im Netz ließen nicht lange auf sich warten. Auf X (ehemals Twitter) explodierte die Empörung förmlich: „Die diesjährige Staffel zeigt ganz deutlich die moralische Verkommenheit Deutschlands auf“, schrieb ein User. Ein anderer kommentierte: „Das zeigt die Dummheit der heutigen Gesellschaft einfach perfekt.“

Der Hintergrund dieser harschen Kritik: Im Jahr 2021 beschuldigte Gil Ofarim öffentlich einen Hotelmitarbeiter in Leipzig, ihn aus antisemitischen Gründen diskriminiert zu haben. Die Geschichte ging viral, der Mitarbeiter verlor seinen Job. Doch Videoaufnahmen und Zeugenaussagen konnten die Vorwürfe nicht bestätigen. Im November 2023 räumte Ofarim vor Gericht ein, dass die Anschuldigungen falsch waren. Das Verfahren wurde gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt.

RTL unter Beschuss: Manipulation oder faire Chance?

Besonders hart trifft die Kritik den Sender RTL. „RTL hat alles gegeben um Gil bestmöglich dastehen zu lassen und zum Sieg zu heben“, lautet ein wiederkehrender Vorwurf auf Social Media. Beobachter bemerkten, dass die Moderatoren bei der Krönung „merklich unzufrieden“ wirkten. „Das war die unangenehmste Krönung aller Zeiten“, fasste ein Zuschauer zusammen.

Interessant wird es bei einer Aussage von Gil direkt nach dem Sieg: Er verriet, dass es bereits vor dem Dschungel ausgemacht gewesen sei, mit Jan Köppen zusammen einen Song zu machen. Dieser Kommentar befeuert Spekulationen über mögliche Absprachen – auch wenn das Voting selbst vermutlich regulär ablief.

Was Simone Ballack nach ihrem Exit verrät

Simone Ballack, die im Halbfinale ausschied, packte nach ihrem Camp-Aus bei einem Glas Weißwein mit ihrer Freundin Birgit aus: „Ich kenne seine Ex-Frau Verena. Verena hat mir gesagt, Gil ist ein großer Manipulator.“ Sie ergänzte: „Man kann ihm gar nicht richtig böse sein. Man kommt nicht dazu so richtig draufzuhauen.“

Ihre Frustration über den möglichen Sieg war bereits vor der Verkündung spürbar: „Wenn Gil gewinnt, verliere ich meinen Glauben an Realityshows. Da steckt doch das Wort ‚real‘ drin.“

Die letzten Prüfungen: Sterne für das Abschiedsdinner

In den finalen Dschungelprüfungen mussten Gil, Samira und Hubert die drei Affen mimen: nichts sehen, nichts hören, nicht sprechen. Gil holte bei „Nicht sehen“ fünf Sterne, während Kakerlaken seinen Helm füllten – eine sogar in seiner Nase. Hubert erkämpfte vier Sterne beim Essen von Fischaugen, Wildschwein-Anus und Krokodilzunge (nur bei Kamelhoden kapitulierte er). Samira sammelte fünf Sterne zwischen Schlangen und Spinnen.

Das Ergebnis: 14 Sterne für ein Drei-Gänge-Menü mit Getränken. Beim festlichen Dinner mit Bruschetta, Steak und Weißwein schwärmte Samira: „Dieses Dinner werde ich nie wieder in meinem ganzen Leben vergessen!“

Die Tränen nach dem Sieg

Als Jan Köppen verkündete „Die Krone 2026 geht an Gil!“, brach Ofarim in Tränen aus. Die Emotion schien echt – Erleichterung, Überwältigung, vielleicht auch das Gefühl, ein schwieriges Kapitel abschließen zu können.

Doch die Krönung verlief ungewöhnlich angespannt. Sonja Zietlow betonte mehrfach, das Ganze sei „nur ein Spiel“ – ein Kommentar, der für viele Zuschauer genau den Punkt verfehlte. „Das ist in diesem Fall leider einfach kein Spiel“, konterte ein User auf X.

Zuschauer-Stimmen: Zwischen Fassungslosigkeit und Zynismus

Die Bandbreite der Reaktionen reicht von Wut bis zu bitterem Humor:

  • „Gil Ofarim als Dschungelkönig ist übrigens auch die Antwort darauf, wie AfD so erfolgreich und Friedrich Merz Kanzler sein kann – wir sind so lost einfach.“
  • „Man vergibt Menschen die Reue zeigen, die Einsicht haben. Aber Gil hat #ibes für das Gegenteil genutzt.“
  • Sarkastisch: „Hatte Gil damals ein Bier in der Hand und einer hat gesagt ‚Pack Dein Sterni ein!‘ Das war nur ein Missverständnis…“ (Anspielung auf die Leipziger Biermarke Sternburg)
  • Zynisch optimistisch: „Man muss das ganze auch mal positiv sehen: Nächstes Jahr kann es nur besser werden.“

Was bedeutet dieser Sieg für Reality-TV?

Der Fall wirft grundsätzliche Fragen auf: Wo verläuft die Grenze zwischen zweiter Chance und Verharmlosung? Sollten Sender Menschen mit nachgewiesenen Falschbeschuldigungen eine Plattform bieten? Und was sagt es über uns als Gesellschaft aus, wenn solche Kontroversen durch massenhafte Anrufe belohnt werden?

Ein User brachte es auf den Punkt: „Jetzt wo die Lanze für Skandale bei #ibes anscheinend gebrochen ist, wirds spannend was nächstes Jahr alles ins Camp trudelt.“

RTL hat mit dieser Entscheidung – Ofarim überhaupt ins Camp zu holen – bewusst eine rote Linie verschoben. Der Sender wusste um die Kontroverse und hat sie in Kauf genommen, vermutlich für Einschaltquoten. Das Kalkül ist aufgegangen: Die Staffel wurde intensiv diskutiert, die Emotionen kochten hoch.

Kritische Stimmen auch von Verena Ofarim

Gils Ex-Frau Verena Ofarim, mit der er zwei Kinder hat und rund sieben Jahre liiert war, brach während der Staffel ihr Schweigen. Besonders aufgewühlt habe sie, dass Gil im Camp über die gemeinsamen Kinder sprach. Details nannte sie nicht öffentlich, doch ihre Aussagen über ihn als „großen Manipulator“ – die Simone Ballack im Camp wiederholte – sprechen Bände.

Was jetzt passiert

Gil Ofarim löst Lilly Becker als amtierende Dschungel-Queen ab. Er kehrt nach Deutschland zurück mit der Krone, einem Scheck über 100.000 Euro und vermutlich zahlreichen Medienanfragen. Ob er diese Aufmerksamkeit für echte Aufarbeitung nutzt oder als Comeback-Plattform missbraucht, wird sich zeigen.

Die Diskussion über seine Teilnahme und seinen Sieg wird jedenfalls weitergehen – und sie sollte es auch. Denn die Frage, wie wir als Gesellschaft mit Menschen umgehen, die nachweislich schwerwiegende Falschbeschuldigungen getätigt haben, ist zu wichtig, um sie mit „war doch nur ein Spiel“ abzutun.

FAQ: Die wichtigsten Fragen zu Gil Ofarims Dschungel-Sieg

Wie deutlich hat Gil Ofarim gewonnen? Sonja Zietlow betonte bei der Krönung ausdrücklich, dass es „zu keiner Zeit knapp war“. Seit dem ersten Tag, an dem Zuschauer anrufen konnten, führte Ofarim das Voting an.

Was genau ist 2021 in Leipzig passiert? Gil Ofarim beschuldigte einen Hotelmitarbeiter öffentlich, ihn wegen seines Davidsterns antisemitisch behandelt zu haben. Videoaufnahmen und Zeugen konnten dies nicht bestätigen. 2023 räumte Ofarim vor Gericht ein, dass die Vorwürfe falsch waren. Das Verfahren wurde gegen Geldauflage eingestellt.

Warum ist der Sieg so umstritten? Viele sehen in Ofarims Sieg eine Verharmlosung seiner Falschbeschuldigungen. Die Kritik richtet sich sowohl gegen RTL für die Einladung ins Camp als auch gegen die Zuschauer, die ihn zum König wählten.

Hat RTL Gil Ofarim bevorzugt behandelt? RTL weist solche Vorwürfe zurück. Allerdings merkten viele Zuschauer an, dass die Moderatoren bei der Krönung ungewöhnlich angespannt wirkten. Eine Aussage Gils über einen bereits vor dem Camp geplanten Song mit Jan Köppen befeuerte Spekulationen.

Was sagt Gils Ex-Frau zu seinem Auftritt? Verena Ofarim, mit der Gil zwei Kinder hat, bezeichnete ihn als „großen Manipulator“. Besonders störte sie, dass er im Camp über die gemeinsamen Kinder sprach.

Wie viel Preisgeld bekommt der Dschungelkönig? Der Gewinner erhält traditionell 100.000 Euro.

Wird Gil Ofarim jetzt medial rehabilitiert? Das bleibt abzuwarten. Die massiven Proteste gegen seinen Sieg zeigen, dass große Teile der Öffentlichkeit seine Vergangenheit nicht vergessen haben. Ob Medien und Branche ihm dennoch eine vollständige Rückkehr ermöglichen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

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