Dienstag, Januar 20, 2026
GesundheitFastic Erfahrungen 2026 – alle Infos!

Fastic Erfahrungen 2026 – alle Infos!

Fastic Erfahrungen 2026: Abo Betrug und Warnungen zur Intervallfasten App? Die Infos im Echt Check

Bei der Suche nach einer passenden Unterstützung stolperst du wahrscheinlich früher oder später über Fastic. Die Intervallfasten App aus Berlin hat mittlerweile über 30 Millionen Downloads und wird auf TikTok, Instagram und Co. massiv promotet. Das wirkt auf den ersten Blick beeindruckend. Die Realität sieht für einige Leute aber ganz anders aus.

Auf Trustpilot hat Fastic zwar einen TrustScore von 4,4 aus über 5.200 Rezensionen. Das ist solide. Aber wenn du dir die negativen Rezensionen genauer anschaust, findest du ein wiederkehrendes Muster: Probleme mit dem Abo-Modell, unerwartete Rechnungen und Schwierigkeiten bei der Kündigung.

Die App selbst funktioniert technisch einwandfrei. Du kannst deine Fastenzeiten tracken, Mahlzeiten per KI scannen und bekommst Rezeptvorschläge. Eine Person schrieb: „Ich habe in 4 Wochen 5,8 kg abgenommen“ und eine andere: „Seit Juli 10 kg runter“. Das sind echte Erfolge. Die KI-Erkennung beim Essen fotografieren wird oft positiv erwähnt. Du machst ein Foto von deinem Teller und die App schätzt automatisch die Kalorien. Praktisch im Alltag.

Was auch gut ankommt: Die Lernkurse zu Ernährung, Fasten und Selbstfürsorge. Du bekommst nicht nur einen Timer, sondern auch Hintergrundwissen. Die Oberfläche ist übersichtlich und die Bedienung intuitiv. Für Leute, die mit Intervallfasten starten wollen, gibt Fastic einen strukturierten Einstieg ohne Druck.

Das Problem mit dem Belohnungsprogramm und versteckten Kosten

Jetzt kommt der Haken. Fastic hat ein sogenanntes Belohnungsprogramm. Die Idee: Du trackst 14 Tage am Stück und bekommst dafür ein Jahr Premium gratis. Das wirkt verlockend. Aber in den negativen Rezensionen häufen sich Beschwerden, dass dieses System nicht transparent genug kommuniziert wird.

Eine betroffene Person schrieb: „Habe mir 14 Tage einen Wecker gestellt und nach den 2 Wochen als Beweis Screenshots geschickt, angeblich habe ich einen Tag vergessen.“ Eine andere: „Ich wurde mit kostenlosen Upgrade gelockt und musste dann doch zahlen.“ Und wieder eine andere: „Beim Mitmachen dieser Challenge stand nichts von einem Jahresabo bei nicht Erfüllen der Challenge. Trotzdem bekam ich eine 90 Euro Rechnung.“

Das Kernproblem scheint zu sein: Wenn du die Challenge nicht komplett erfüllst, wird automatisch ein kostenpflichtiges Jahresabo für 99 Euro aktiviert. Und das ohne deutlichen Hinweis vorher. Die gesetzlich vorgeschriebene Button-Lösung nach deutschem Recht verlangt eigentlich, dass ein kostenpflichtiger Vertragsabschluss klar erkennbar sein muss. Ob das bei Fastic immer der Fall ist, wird von mehreren Leuten angezweifelt.

Ein weiterer Kritikpunkt: Die Kündigung. Mehrere Rezensionen beklagen, dass ein einfacher Kündigungs-Button fehlt. Stattdessen muss man den Support kontaktieren. Und der antwortet wohl oft mit Standardantworten ohne auf konkrete Fragen einzugehen. Jemand schrieb: „Auf meine rechtlichen Einwände kam keine inhaltliche Antwort, stattdessen ein Kulanzangebot mit der Drohung, die Forderung sonst ans Inkasso zu geben.“

Fairerweise muss man sagen: Das Unternehmen reagiert auf etwa 4% der negativen Rezensionen auf Trustpilot. Das ist nicht viel, aber immerhin etwas. Und es gibt auch positive Geschichten, wo das Versprechen eingehalten wurde. Eine Person schrieb: „Habe 14 Tage getrackt und dafür gratis 1 Jahr geschenkt bekommen. Versprechen eingehalten.“

Für wen ist Fastic trotzdem passend und worauf solltest du achten

Wenn du die App nutzen willst, dann am besten mit offenen Augen. Die Grundfunktionen in der kostenlosen Version reichen für viele Leute aus. Der Fastentimer funktioniert, das Wassertrinken kannst du tracken und ein paar Basisrezepte gibt es auch. Problematisch wird es erst, wenn du in die Bezahl-Aktionen einsteigst.

Ein paar konkrete Tipps: Lies die AGB wirklich durch, bevor du irgendwo klickst. Mach Screenshots von allem, was du abschließt. Notiere dir das genaue Datum, an dem du mit einer Challenge startest. Und wenn du kündigst, mach das schriftlich per E-Mail und hebe den Nachweis auf.

Die Verbraucherzentrale hat Fastic offenbar auf dem Radar. Eine betroffene Person erwähnte ein laufendes Gerichtsverfahren am Landgericht Berlin. Das zeigt, dass die Beschwerden ernst genommen werden. Wenn du selbst betroffen bist, kannst du dich an die Verbraucherzentrale in deinem Bundesland wenden.

Was die App inhaltlich liefert, ist an sich nicht schlecht. Intervallfasten ist wissenschaftlich gut erforscht und kann positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel, die Insulinsensitivität und das Gewicht haben. Die Methode 16:8, also 16 Stunden fasten und 8 Stunden Essensfenster, ist für die meisten Menschen gut umsetzbar. Fastic gibt dir dafür eine Struktur an die Hand.

Aber du brauchst nicht unbedingt eine kostenpflichtige App dafür. Ein einfacher Timer auf deinem Handy tut es auch. Und Rezepte findest du kostenlos überall im Netz. Die Frage ist, ob dir der Komfort einer All-in-One-App die möglichen Risiken wert ist.

Fastic funktioniert technisch und hilft nachweislich einigen Leuten beim Gewichtsverlust. Die negativen Rezensionen zeigen aber ein klares Muster von Problemen mit dem Abo-System. Bevor du irgendetwas abschließt, informier dich gründlich. Und wenn dir etwas komisch vorkommt, lass die Finger davon. Deine Gesundheit verdient einen Ansatz, bei dem du dich sicher fühlst.

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